Ziele für den Ausbau des Bahnhofareals (Auszug aus dem Wettbewerbsprogramm)

Ausbau des Bahnhofareals nach einem städtebaulichen Konzept

  • etappenweiser Ausbau mit funktionsfähigen Ausbauphasen
  • Integration des Bahnhofes in den gesamten Siedlungsraum
  • Einbezug des nördlichen Strassenraumes und des Bahnhofvorgeländes ins städtebauliche Konzept
  • Schaffung eines Begegnungsraumes Bahnhof - nicht nur Verkehrsfunktion. Verminderung des Barriereneffektes der Geleiseanlagen durch eine östliche Personenunterführung zwischen Kronenstrasse und Kirche sowie attraktivere Aufgänge der bestehenden Unterführung und eine allfällige Überführung westlich des Bahnhofes
  • bessere Zugänglichkeit zum unteren Dorfteil, über die Hauptstrasse mit Fussgängerstreifen (Behinderte, Kinderwagen usw.)
  • bessere Fussgängerverbindung über den Knoten Wildenstich/Weichlenstrasse zum Bahnhofareal
  • behindertengerechte Ausgestaltung der gesamten öffentlichen Anlage

Erhöhung der Attraktivität des Siedlungszentrums

  • durchmischte Nutzung der freien Flächen: Wohnungen, Büros, Läden, handwerkliche Betriebe- kein Grossbetrieb
  • diversifiziertes Nutzungsangebot als Ergänzung und Erweiterung des bestehenden Angebotes an der Bahnhofstrasse - keine Monostrukturen, kein neues "Einkaufszentrum"

Verbesserung der Verkehrsbeziehungen im Siedlungsraum

  • Verbesserung und Verbindung der Fussgängerbeziehungen zwischen den angrenzenden Quartieren über das Bahnhofareal
  • Verhinderung von Durchgangsverkehr auf der Weichlenstrasse
  • Schaffung einer guten internen Verkehrserschliessung/-trennung im Bahnhofareal .Schaffung von "Park and Ride"-Plätzen, Beschränkung des Angebotes auf ca. 20 PP (auf 30 PP erweiterbar) südlich der Bahnlinie, Nähe Personenunterführung
  • Schaffung von guten "Umsteigebeziehungen"
  • Bahn - Velo: dezentrale, gut erreichbare Veloabstellmöglichkeiten
  • Bahn- Bus: Busvorfahrt vor Aufnahmegebäude (wenn möglich nur eine Wendeschlaufe mit Einbezug des Strassenraumes)
  • Bahn- PW: Taxi- und PW-Vorfahrt vor Aufnahmegebäude, Parkplätze für Kurzparkierer (Standort Nähe Billetverkauf, Gepäck, Kiosk), P + R in süd- östlicher Arealecke

Einschränkung von unerwünschten Beeinträchtigungen und Immissionen

  • zweckmässige Nutzungsverteilung auf dem Bahnhofareal
  • Reduktion der Lärmbelastung durch planerische Lärmschutzmassnahmen.